Wann dürfen Herzkranke schwimmen gehen?

Autor: Dr. Ulrike Hennemann

Wenn Sie Ihre Patienten für körperliche

 

Aktivität erwärmen wollen, ist "gehen Sie schwimmen" meist Vorschlag Nummer eins: Weil gut für den Kreislauf, gut für die Gelenke, gut fürs Gemüt. Die Frage "gut fürs Herz?" sollten

 

Sie hier aber keinesfalls übergehen: Denn für kardial kranke Patienten kann das Badevergnügen mit bedrohlichen Komplikationen enden.

Nehmen wir den Patienten, der einen Herzinfarkt samt Klinikaufenthalt und Reha überstanden hat, und nun zu Hause wie gewohnt des Morgens ein paar Runden im Pool drehen will. Hier ist höchste Vorsicht geboten, warnt Dr. Jörn Bücking von der Caspar Heinrich Klinik in Bad Driburg.

Hydrostatischer Druck erhöht Vorlast

Denn der hydrostatische Druck kann die Verhältnisse im Thorax aus dem Lot bringen. Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, fließt vermehrt Blut in den Brustraum: Hieraus resultiert eine Vorlasterhöhung, der ein geschwächtes Myokard eventuell nicht gewachsen ist. Diese Gefahr besteht auch dann, wenn der Patient nur stressfrei ein bisschen im Schwimmbecken herumpaddelt, wie Dr....

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