Warfarin begünstigt Frakturen

Autor: Dr. Judith Lorenz

Dünnes Blut, aber auch dünne Knochen: Bei Vorhofflimmern ist Warfarin daher nicht die erste Wahl. Dünnes Blut, aber auch dünne Knochen: Bei Vorhofflimmern ist Warfarin daher nicht die erste Wahl. © iStock/Hailshadow

Im Gegensatz zu Warfarin setzten die verschiedenen direkten oralen Antikoagulanzien dem Knochen nicht zu. Bei Patienten mit Vorhofflimmern und hohem Frakturrisiko bieten sich die neuen Alternativen daher besonders an.

Vitamin K spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der nicht-kollagenen Knochenmatrix. Deshalb schwächen Vitamin-K-Ant­agonisten wie Warfarin die Knochen, erläutern Professor Dr. Pamela L. Lutsey, Epidemiologin an der University of Minnesota in Minneapolis und Kollegen. Für die NOAK wie Dabigatran, Rivaroxaban und Apixaban gilt dies dagegen offenbar nicht. Die Wissenschaftler werteten Daten von mehr als 167 000 Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern aus, die zwischen 2010 und 2015 neu auf einen oralen Gerinnungshemmer eingestellt worden waren. Eine Hälfte der über 65-jährigen US-Amerikaner hatte Warfarin, verschrieben bekommen, die andere ein NOAK.

NOAK für Patienten mit hohem...

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