Warum rast morgens der Blutdruck hoch?

Frage von Dr. Martin Byrtus,
Arzt für Innere Medizin,
Villingen-Schwenningen:

Was ist zu tun, wenn bei einem Hypertoniker trotz dreimal täglicher Medikamentengabe der Blutdruck physiologischerweise nachts deutlich abfällt und in den frühen Morgenstunden wieder ansteigt? Welchen Sinn hat überhaupt die abendliche Dosis?

Antwort von Dr. Christian Schneider,
Professor Dr. Erland Erdmann,
Medizinische Universitätsklinik,
Köln:

Die medikamentöse Therapie der arteriellen Hypertonie hat zum Ziel, die Komplikationsrate (Schlaganfall, Herzinfarkt, Niereninsuffizienz) dieser Patienten und damit die Prognose zu verbessern. Um die Komplikationsrate effektiv zu vermindern, muss der in der Praxis gemessene Blutdruck bei Patienten ohne weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren auf unter 140/90 mmHg gesenkt werden. Bei Patienten mit Risikofaktoren (z.B. Diabetes mellitus) sollten niedrigere Werte angestrebt werden (< 130/85 mmHg). Der Einsatz von langwirksamen Medikamenten zur Behandlung der arteriellen Hypertonie ist nach...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.