Was hilft dem armen Tropf?

Frage von Dr. Markward Ringeling,

 

Arzt für Allgemeinmedizin,

 

Hankensbüttel:
Mein 62-jähriger Patient schildert mir seit zwei Jahren ein unerträgliches Schwitzen an Kopf, Stirn und Hals. Achseln und der übrige Körper sind trocken. Auf intensives Fragen verneint er psychische Erregungen oder seelische Auslöser. Bis auf ein erhöhtes Cholesterin fiel bei der umfangreichen Labor-, bildgebenden und klinischen Untersuchung nichts auf. Was kann man machen?

Antwort von Dr. Hortensia Grema,

Dr. Christian Raulin,

Facharzt für Dermatologie,

Karlsruhe:
Im geschilderten Fall handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine idiopathische Hyperhidrosis, bei der eine endokrinologische Ursache ausgeschlossen werden kann. Wir denken, dass sich das Beschwerdebild durch drei Therapieansätze wesentlich bessern lässt:

Erstens würden wir eine Lokalbehandlung vorschlagen. Bei den topischen Therapeutika finden vorwiegend Anticholinergika, metallische Salze, Säuren und Aldehyde Verwendung, entweder als Monosubstanzen oder in Kombinationen. Als Nachteile der Anticholinergika sehen wir die Möglichkeit einer Sensibilisierung durch den Wirkstoff und mögliche...

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