Was ist möglich beim Karzinoidsyndrom?

Autor: Dr. Judith Besseling

NEN können verschiedene vasoaktive Substanzen sekretieren. Meist handelt es sich dabei um Serotonin. NEN können verschiedene vasoaktive Substanzen sekretieren. Meist handelt es sich dabei um Serotonin. © iStock/Artystarty

Neuroendokrine Neoplasien können verschiedenste Substanzen freigeben, meistens ist es aber Serotonin. In der Folge kommt es zum Karzinoidsyndrom. Somatostatinanaloga gehören zu den Eckpfeilern der Behandlung dieses Syndroms. Aber auch weitere Optionen stehen mittlerweile zur Verfügung.

Kommt es bei Patienten mit hormonproduzierenden neuroendokrinen Neoplasien (NEN) zu einem signifikanten Anstieg der Hormone im zirkulierenden System, entwickelt sich ein Karzinoidsyndrom. Als Folge kommt es in etwa 80 % der Fälle zu Diarrhö. Zudem weisen 50–85 % Hautrötungen auf und etwa 40 % der Betroffenen leiden unter abdominellen Schmerzen, schreiben die Autoren um Dominique Clement, Kings College, London. Sie fassen zusammen, wie die Erkrankung nach aktuellem Stand behandelt werden kann.

Wie die Wissenschaftler betonen, können NEN 40 verschiedene vasoaktive Substanzen sekretieren. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Serotonin. Somatostatinanaloga werden eingesetzt, um...

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