Was Merowinger alles überlebten

Autor: VS

Das Leben im Frankenreich war hart. Doch offenbar zeichneten sich die damaligen Zeitgenossen auch durch eine besondere Zähigkeit aus. Das Skelett eines Merowingers aus dem 6./7. Jahrhundert n. Chr. wies jedenfalls darauf hin, dass der Mann zu Lebzeiten einige schwere Verletzungen und Erkrankungen überlebt hatte.

Der Skelettfund aus Insheim in der Pfalz hatte einiges zu bieten, wie Stefan Flohr vom Institut der Anthropologie und Humangenetik in Frankfurt/Main gegenüber Medical Tribune berichtete. Zum einen muss der Merowinger unter einem Schiefhals gelitten haben. Denn der hintere Atlasbogen fehlte, und Atlas und Axis waren um 22 Grad gegeneinander verdreht. Das veränderte die Statik der Halswirbelsäule massiv. Die Folge: spondylarthrotische Degenerationen und Knochenausziehungen an allen beteiligten Muskelinsertionsstellen der rechtslateralen HWS. Der Schädel wies gleich zwei Verletzungen durch Schwerthiebe auf. Das größere der abgehebelten Knochenfragmente maß stattliche 7 mal 10 cm und war...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.