Was verhindert die Erysipel-Rezidive?

Frage von Dr. Wolfgang Dietrich,
Facharzt für Allgemeinmedizin,
Kitzingen:

Mein Patient erlitt 1997 eine Sägeverletzung am linken Unterschenkel. Neben diskreten Narbenveränderungen und einer Hypästhesie besteht eine venöse Insuffizienz mit Besenreiservarizen. Seit dem Unfall erlitt der Patient mehrmals ein Erysipel, welches jeweils unter antibiotischer Therapie prompt abheilte. Eine Langzeitprophylaxe erfolgt mit Tardocillin i.m. Gibt es weitere prophylaktische Optionen?

Antwort von Professor Dr. Gerd Gross,
Dr. Ulrike Blank,
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie,
Universitätsklinik Rostock:

Neben der beim Patienten bereits durchgeführten Langzeitprophylaxe mit i.m.-Injektionen von Depotpenicillin über mindestens xbd Jahr, die bei mehrfachem Erysipelrezidiv nach Abschluss der Akuttherapie indiziert ist, sind weitere Maßnahmen angezeigt, um die Gefahr neuerlicher Rezidive zu vermindern. Dazu sollte man zunächst nach einer Erklärung für das rezidivierende Auftreten von Unterschenkelerysipelen linksseitig suchen.

Vorrangig muss nach nicht erkannten oder nicht ausreichend sanierten Hautarealen mit gestörter Barrierefunktion als...

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