Weg mit Kippe, Schlummertrunk und TV: Erholsame Nachtruhe trotz chronischer Schmerzen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Wer nachts öfter wach ist, leidet vermehrt unter Schmerzen. Blöd nur, dass einige Analgetika den Schlaf beeinträchtigen. Wer nachts öfter wach ist, leidet vermehrt unter Schmerzen. Blöd nur, dass einige Analgetika den Schlaf beeinträchtigen. © iStock/Enes Evren

Chronische Schmerzen sind häufig mit Schlafstörungen assoziiert. Fragen Sie also Ihre betroffenen Patienten gezielt nach Problemen mit der Nachtruhe. So manchem können Sie schon mit einfachen Mitteln helfen.

Schlafstörungen sind bei Patienten mit chronischen Schmerzen therapierelevant. Denn die mangelnde nächtliche Erholung verstärkt den Schmerz. Zusätzlich werden Angsterkrankungen und Depressionen gefördert. Berichten Patienten also von Dyssomnien, sollten Sie sie unbedingt behandeln.

Viele Antidepressiva wirken schlaffördernd. Vor allem tri- und tetrazyklische Stimmungsstabilisierer sowie Mirtazapin werden deshalb oft zur Verbesserung der Nachtruhe eingesetzt, schreibt Dr. Günther Bittel vom MVZ Duisburg-West/Schmerzzentrum Duisburg. Allerdings haben diese Medikamente durch ihre Nebenwirkungen mitunter den gegenteiligen Effekt.

  • Insbesondere Trizyklika und Neuroleptika können ein...

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