Wegen Kopfläusen in der Psychiatrie

Autor: CG

Die dritte Verrückte heute Nacht, dachte der erschöpfte Notdienst-Doktor des Schweizer Spitals. Zum Glück war der Psychiater gerade in greifbarer Nähe. Doch der lachte sich ins Fäustchen ...

 

In der Notaufnahme war es in dieser Nacht wie im Tollhaus zugegangen: mehrere akute Koronarsyndrome, eine Meningitis (schnellstens lumbalpunktiert und behandelt), eine Reihe „ambulant lösbarer Probleme“ bis Mitternacht. Und dann folgte die Psychoserie.

Erst erschien eine 20-Jährige, die in der akuten Psychose Neuroleptikum und Sedativum überdosiert hatte. Persistierende Suizidgefahr, ab in die Psychiatrie, entschied der mittlerweile schon leicht überarbeitete Diensthabende. Es folgte ein weiterer Kasus für die Psychiater: ein 32-Jähriger, der tatsächlich versucht hatte, sich umzubringen. Ein Taschenmesser an die Halsvenen, so sah dessen Reaktion auf die Trennungsbotschaft seiner Frau aus,...

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