Weiterbildungsfusion schon geplatzt?

Autor: Dr. Hans-Helmut Koch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz "Ärztliche Weiterbildung" der Bundesärztekammer

Im Mai soll der Deutsche Ärztetag in Köln über den "Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin" als künftigen Hausarzt abstimmen. Doch der 2002 in Rostock gefundene Kompromiss wackelt. Der Chef des Hausärzteverbands, Professor Dr. Klaus-Dieter Kossow, diagnostiziert bei dem Vorhaben "alle Symptome eines sterbenden Projekts", der Internistenverband BDI hält es für "nicht realisierbar". Mit dem Vorsitzenden der Ständigen Konferenz "Ärztliche Weiterbildung" der BÄK,

 

Bayerns Landesärztekammerpräsident Dr. Hans Hellmut Koch, sprach MT-Mitarbeiter Klaus Schmidt.

Dr. Koch: Es gibt zugegebenermaßen erhebliche Probleme. Internisten und Allgemeinärzte haben unter Federführung der Bundesärztekammer die Inhalte der Weiterbildung zu einem Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin abgestimmt. Nun lehnen aber die Internisten eine Vermengung der Fächer Allgemeinmedizin und Innere Medizin offiziell ab.

Der BDI sieht darin de facto die Abschaffung des Fachs Innere Medizin. Hat er da Unrecht?

Dr. Koch: Die Argumentation ist nicht immer sehr sachlich. Die Qualifikation eines Facharztes für Innere Medizin wird es auch weiterhin geben, in Verbindung mit einem Schwerpunkt. Der einzige Unterschied ist nur, dass die Prüfung nicht nach fünf, sondern nach sechs Jahren...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.