Welche Strategie gegen B-Streptokokken?

Autor: kß

Schwangere mit bestimmten Risikofaktoren benötigen im Kreißsaal eine antibiotische Prophylaxe,

 

um eine Neugeborenensepsis durch B-Streptokokken zu vermeiden. Eine Behandlung der Schwangeren in der Praxis bringt nichts.

Zur Prophylaxe der Neugeborenensepsis durch B-Streptokokken sind zwei Vorgehensweisen möglich, die vergleichbare Erfolgsraten aufweisen, erklärte Professor Dr. Werner Mendling vom Klinikum am Urban in Berlin auf dem 20. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin. Bei der von ihm bevorzugten Strategie wird auf ein generelles B-Streptokokken-Screening in der Schwangerschaft verzichtet und die intrapartale Antibiotikaprophylaxe nur von Risikofaktoren abhängig gemacht: hohe Keimdichte vor der Entbindung, eine drohende Frühgeburt vor vollendeter 37. SSW, Blasensprung seit mehr als 18 Stunden, mütterliche Temperatur von 38 °C oder darüber, ferner eine B-Streptokokken-Bakteriurie während der...

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