Welche Therapie bringt endlich Erfolg?

Frage von Dr. Ch. Moser,
Praktische Ärztin,
Potsdam:

Meine 42jährige Patientin klagt seit zwei Jahren über Schulterschmerzen rechts. Die konservative Therapie, Akupunktur sowie eine Kur blieben erfolglos. Die Beschwerden werden von der Patientin vorwiegend als akut einsetzender Schmerz mit gleichzeitiger Bewegungssperre überwiegend bei Abduktion zwischen 60 und 80 Grad geschildert, der nach dieser Provokation sehr lange anhält. Des weiteren bestehen Schmerzen bei herunterhängendem Arm und nachts. Der neurologische Befund sowie laborchemische Parameter waren unauffällig. Die relativ umfangreiche bildgebende Diagnostik erbrachte als einzigen Befund ein Impingement. Unter dieser Diagnose erfolgte im Juli und Dezember 1997 die Arthroskopie. Eine Besserung trat leider nicht ein. Die Patientin ist mit diesen Beschwerden nicht arbeitsfähig. Wie kann ich ihr helfen?

Antwort von Dr. Michael Thomas,
Orthopädische Universitätsklinik,
Leipzig:

Eine sichere Diagnose kann ohne eingehende klinische Untersuchung und insbesondere ohne Kenntnis der Ergebnisse spezieller schulterspezifischer Tests nicht gestellt werden. Unter Berücksichtigung der vorliegenden bildgebenden Befunde sowie der Operationsberichte können die geklagten Beschwerden am ehesten auf eine krankhafte Veränderung der Rotatorenintervallschlinge zurückgeführt werden. Das Rotatorenintervall liegt zwischen Oberrand der Subscapularissehne und Vorderrand der Supraspinatussehne. Die lange Bizepssehne wird intraartikulär durch eine ligamentär-tendinöse Schlinge stabilisiert, die ähnlich einem Ringband...

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