Welche Zeichen sprechen für Lyme-Arthritis und Neuroborreliose, welche dagegen?

Autor: MW

Der sechsjährige Lars entwickelt plötzlich eine Gonarthritis, die achtjährige Sarah ist nur noch müde, hat keinen Appetit mehr und scheint in ihrem Wesen verändert. Beide Kinder haben eines gemeinsam: Sie wurden von einer Zecke gestochen. Ihre Symptome sind Zeichen einer Borreliose.

Die Borreliose manifestiert sich vor allem in der Haut. Bei etwa jedem zehnten Kind kommt es jedoch nach Monaten, manchmal auch Jahren zur Gelenkbeteiligung und bei ebenso vielen zu einer Neuroborreliose. Nur ein Viertel der Betroffenen können sich noch an einen Zeckenstich erinnern, erklärte Professor Dr. Hans-Iku Huppertz von der Professor-Hess-Kinderklinik in Bremen auf der 58. Jahrestagung der NDGKJ.

Serologie und Klinik müssen passen

Typisch für die Lyme-Arthritis ist der episodische Verlauf mit intermittierend auftretenden Mono- und Oligoarthritiden meist der großen Gelenke. In aller Regel ist zuerst das Knie betroffen. „Bei einer Arthritis ganz ohne Kniebeteiligung sollte man immer...

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