Welchen Nutzen bringt die Langzeit-Antikoagulation?

Autor: Gastautorin Prof. Dr. Sylvia Hass, Institut für Experimentelle Onkologie und Therapieforschung, München

Ein thromboembolisches Ereignis ist mehr als genug – durch Gabe von Vitamin-K-Antagonisten lässt sich in der Sekundärprävention die Rezidivrate stark senken. Kontrovers diskutiert wird allerdings die Frage der Behandlungsdauer.

Rezidivierende venöse Thromboembolien führen oft zu ernsthaften Folgen wie z.B. einem postthrombotischen Syndrom oder zum Cor pulmonale aufgrund rezidivierender Lungenembolien. Durch Gabe von Vitamin-K-Antagonisten (INR 2,0 bis 3,0) lässt sich die Rezidivrate senken, auf längere Sicht allerdings um den Preis erhöhter Blutungskomplikationen. Angesichts der hohen Rezidivneigung (z.B. 18 % nach zwei Jahren) nach einer idiopathischen tiefen Beinvenenthrombose scheint eine Langzeitantikoagulation dennoch sinnvoll.

Eine Behandlungsdauer von sechs Monaten gilt nach einer idiopathischen Thrombose inzwischen als Standard. Beim Vergleich einer dreimonatigen und einer zwölfmonatigen Warfarin-Therapie...

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