Welcher Darmkrebspatient profitiert von ASS?

Autor: Dr. med. Anja Braunwarth, Foto: cdc

Nach Diagnose eines gastrointestinalen Karzinoms bessert die regelmäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure eindeutig die Prognose. Der Einsatz sollte dennoch individualisiert erfolgen.

Senkung der Karzinomsterblichkeit um bis zu 37 %, Risikoreduktion für Metastasen um 36 %: Die Erfolge von ASS können sich sehen lassen. Gastrointestinale Karzinome sprechen besonders gut darauf an. Wegen der bekannten Nebenwirkungen eignet sich die begleitende Therapie aber nicht generell, betonte Professor Dr. Wolfgang Fischbach, Klinikum Aschaffenburg.


Pathophysiologisch beruht die ASS-Wirkung vermutlich auf einer Downregulation des PIK3CA*-Signalwegs durch Hemmung der Cyclooxygenase 2. Auf diese Weise entfällt der Schutz der Tumorzellen vor Apoptose.


Zwei aktuelle Studien prüften nun, ob der ASS-Effekt vom PIK3CA-
Mutationsstatus der Patienten abhängt. Derartige Mutationen mit...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.