Wenn das Immunsystem an die Nerven geht

Autor: Martin Wiehl

Lange war Multiple Sklerose nicht behandelbar, dann kamen erste Therapien mit Interferon beta. Nun gibt es erste Hoffnung auf eine neuartige Behandlung mit Tabletten.

Stephanie, heute 37, erfuhr die Diagnose Multiple Sklerose, als sie 22 war. Damals studierte die alleinerziehende Mutter für das Lehramt, als plötzlich eine Körperhälfte taub wurde. „Nachdem ich erfahren hatte, dass ich MS habe, fiel ich in ein schwarzes Loch … es war, als hätte jemand eine Falle zuschnappen lassen“, berichtet sie heute.

Über Jahrzehnte erschien die Multiple Sklerose (MS) - eine Krankheit, die Nervenfasern angreift - unbehandelbar. Erst vermutete man eine Viruserkrankung als Auslöser. Doch später wurde deutlich, dass es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung handelt, bei der eine Fehlleistung des Immunsystems lebensnotwendige Nervenfasern zerstört. Genauer gesagt: Im...

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