Wenn der Darm wegen Krebs dicht macht

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Ein T4-Rektum-Karzinom kann dafür sorgen, dass sich der Dünndarm bis aufs Äußerste füllt. © Fotolia/freshidea

Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen bei fortgeschrittenem Tumor: Diese Trias spricht für eine maligne intestinale Obstruktion. Sogar wenn weder Operation noch Stenteinlage möglich sind, kann man die quälenden Symptome mit Medikamenten wirksam lindern.

Ausgelöst wird die maligne intestinale Obstruktion meist durch einen inkurablen intraabdominellen Tumor oder intraperitoneale Metastasierung. Besonders oft entwickelt sich der Engpass bei kolorektalen und Ovarialkarzinomen und am häufigsten ist primär mit 60 % der Dünndarm befallen, zu einem Drittel das Kolon und in einem Fünftel beide Darmabschnitte, berichtete Professor Dr. Claudia Bausewein, Klinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München.

Art der Symptome deutet an, wo die Engstelle liegt

Die Symptomatik dominieren Übelkeit und Erbrechen (70–100 %), oft begleitet durch kontinuierliche oder kolikartige Bauchschmerzen. Eine Obstipation muss dagegen nicht vorliegen....

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