Wenn harmlose Keime krank machen

Autor: Manuela Arand

Wenn ein Kind immer wieder an schweren Infektionen leidet und nicht recht gedeihen will, kann das ein Zeichen sein, dass sein Immunsystem nicht richtig funktioniert. Die häufigste Form der angeborenen Abwehrschwäche, das Antikörpermangelsyndrom, lässt sich glücklicherweise meist recht gut behandeln. Viele Patienten können das sogar selbst in die Hand nehmen.

 

So wie Mario D., bei dem die Krankheit diagnostiziert wurde, als er knapp zwei Jahre alt war. Mario hatte Glück, ihm hat die frühe Diagnose eine jahrelange Leidensgeschichte mit ständigen Infektionen und Erkrankungen erspart. Mancher Betroffene quält sich dagegen bis ins Erwachsenenalter, bevor ein Arzt auf den Gedanken kommt, sein Immunsystem genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Form der Abwehrschwäche, an der Mario leidet (und mit ihm noch rund 30 000 weitere Bundesbürger), nennen Ärzte „Agammaglobulinämie“. Dieses Wort bezeichnet einen Mangel an Antikörpern, den so genannten Immunglobulinen, die vor allem für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind.

Ständige Infekte machen das...

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