Wenn Lehrer das Ferienende fürchten

Wenn die Sommerferien zu Ende gehen, sehen nicht nur Schüler, sondern auch einige Lehrer dem neuen Schuljahr mit gemischten Gefühlen entgegen. Viele Pädagogen klagen über chronische Ermüdung und mangelnde Energie. Sie haben auf den Unterricht bezogene Ängste oder leiden an Depressionen und Angstzuständen. Psychosomatische Störungen sind bei Lehrern stärker verbreitet als in anderen Berufsgruppen – nur gut ein Drittel der verbeamteten Lehrer geht mit 65 Jahren in Rente. Jede vierte Pensionierung kommt zustande, weil eine Dienstunfähigkeit besteht.

Kirsten T. ist eine engagierte Hauptschullehrerin, arbeitet seit 12 Jahren an einer Brennpunktschule und setzt sich auch in ihrer Freizeit für ihre Schüler ein. In diesem Herbst wird sie als Klassenlehrerin eine sehr große Klasse mit vielen „Problem“-Schülern übernehmen. In den letzten zwei Wochen vor Schulbeginn kann sie nicht mehr richtig schlafen – im vorhergehenden Schuljahr war sie bereits sehr häufig krank. Diffuse körperliche Beschwerden quälen sie. „Der Schulalltag ist für Lehrer in den letzten Jahren deutlich anspruchsvoller geworden“, sagt Dr. Thomas Gärtner, Chefarzt der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Bad Arolsen. Das allein erkläre aber nicht die Häufigkeit von Beschwerden,...

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