Wenn nach dem Umknicken Stabilität fehlt

Autor: Dr. Andrea Wülker

Das Hämatom unterhalb des
 lateralen Malleolus ist typisch 
für ein Supinationstrauma. © wikipedia.org/Boldie, Dr. Junge

Supinationstraumata des oberen Sprunggelenks (OSG) sind gerade bei jüngeren, sportlich aktiven Menschen häufig. Nicht selten entwickelt sich eine chronische OSG-Instabilität. Die konservative Therapie hat zunächst Vorrang – versagt sie, kann eine anatomische Bandrekonstruktion gute Ergebnisse erzielen.

Jeden Tag kommt es in Deutschland zu rund 8000 OSG-Distorsionen, schreiben Dr. Norbert Harrasser vom Klinikum rechts der Isar, TU München, und seine Kollegen. Das Risiko, nach einer akuten lateralen Bandverletzung eine chronische Instabilität zu entwickeln, beträgt etwa 20 bis 40 %. Bei den Betroffenen findet man in der Regel eine Verletzung des Ligamentum fibulotalare anterius (LFTA) und oft auch des Ligamentum fibulocalcaneare (LFC). Das Risiko einer Rezidivdistorsion nach Außenbandverletzung wird in der Literatur mit etwa 70 % angegeben. Dabei werden beeinflussbare und nicht beeinflussbare Risikofaktoren beschrieben (s. Kasten 1).

Stresstests erst nach vier bis sieben Tagen durchführen

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