Wenn Zucker in die Waden beißt ...

Autor: ato

Heftigste Schmerzen und eine Gehbehinderung auf Grund stark geschwollener Waden ließen die 50-jährige Patientin schon an Selbstmord denken. Schuld an den quälenden Beschwerden war nicht etwa eine tiefe Beinvenenthrombose, sondern der Diabetes der Patientin.

Ein plötzliches Anschwellen beider Waden war Grund für die Einweisung der 50-Jährigen. Seit 16 Jahren litt sie an einem - schlecht eingestellten - Diabetes mellitus, der durch Nephropathie und Retinopathie verkompliziert war, berichten chinesische Kollegen im "Lancet". Bei Aufnahme in die Klinik hatte sie eine Temperatur von 37,8 xb0C, beide Unterschenkel fühlten sich warm an und die Beweglichkeit der Kniegelenke war eingeschränkt. Im Ultraschall fand sich kein Hinweis für eine tiefe Thrombose, das MRI zeigte diffuse Ödeme im Bereich der Gastrocnemii. Bioptisch brachte man die Ursache schließlich ans Licht: Der Nachweis von nekrotischen Muskelfasern und Granulationsgewebe rechtfertigten die...

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