„Wer am lautesten brüllt, wird belohnt“

Autor: Detmar Ahlgrimm

Dr. Leonhard Hansen, der sein Amt als Chef der KV Nordrhein zum Jahresende aufgibt, ließ bei seiner letzten Rede vor der Vertreterversammlung keinen Zweifel daran, dass er von Selektivverträgen nur wenig hält.

Die KVen benötigten ein wirtschaftlich tragbares Geschäftsmodell – und das sei eben der Kollektivvertrag, so Hausarzt Dr. Hansen. Innovative Versorgungsansätze könnten nur als Ergänzung zum Kollektivvertrag ihre Berechtigung haben. Die Politik habe die KVen – aus einer „pervertierten Wettbewerbslogik“ heraus – vom Spielfeld auf die Tribüne verbannt.

Mit dem § 73b SGB V hätten die alte und die neue Bundesregierung ein folgenschweres Signal an alle Akteure des Gesundheitswesens gesandt: Wer am lautesten brüllt, wird am Ende von der Politik belohnt. Der scheidende KV-Chef weiter: „Ich könnte daher den Fachärzten und ihren Verbänden und auch allen anderen Professionen eigentlich nur den...

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