Werden kreative Ärzte ausgebremst?

Autor: Detmar Ahlgrimm

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler will nicht nur die von der Großen Koalition geplante Vergütungsreform der ambulanten Versorgung, sondern auch Teile des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes (VÄndG) boykottieren, wenn bei der großen Gesundheitsreform (formell GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – GKV-WSG) der Honorardeckel nicht wegfällt. Ist das wirklich im Sinne der Ärzteschaft?

Unmittelbar haben GKV-WSG und VÄndG nichts miteinander zu tun. Der KBV-Vorsitzende ist aber überzeugt, dass die neuen kassenärztlichen Freiheiten zum Teil zu einem Fallzahlanstieg und auch zu mehr abgerechneten Punkten führen werden. Unter dem Deckel hält er das für verheerend (Stichwort Punktwertverfall) und will daher im Falle einer weiteren Budgetierung der GKV-Honorare diejenigen VÄndG-Regelungen nicht umsetzen, die zu einem nicht finanzierten Anstieg der Leistungsmenge führen können. Das hat er auf einer Pressekonferenz im Rahmen der jüngsten KBV-Vertreterversammlung gesagt.

Eine auf den ersten Blick nachvollziehbare, auf den zweiten Blick aber kritisch zu diskutierende Position. Bei...

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