Wie Methamphetamin-Usern zu helfen ist: Neue Leitlinie schafft Handlungssicherheit im Umgang mit Crystal-Konsumenten

Autor: Dr. Anja Braunwarth

© thinkstock

Welchen Stellenwert haben psychotherapeutische Verfahren? Wann brauchen Abhängige Medikamente und welche? Und wie sind Komorbiditäten zu behandeln? Das sind die drei Schlüsselfragen, die die aktuelle S3-Leitlinie zu Methamphetamin-bezogenen Störungen zu beantworten versucht.

Befragungen zufolge liegt bundesweit die Prävalenz des Methamphet­amingebrauchs bei ca. 1 %, polizeiliche Daten deuten sogar auf höhere Fallzahlen hin. Doch evidenzbasierte Therapie-Konzepte fehlen bislang. Ein Team um Dr. Wolf-Dietrich Braunwarth von der Suchtmedizin am Klinikum Nürnberg wertete daher nun die Literatur aus, um wissenschaftlich fundierte Hilfe anbieten zu können.

Aktuell dominiert in Deutschland illegal hergestelltes kristallines Amphetamin, das berühmt-berüchtigte „Crystal Meth“. Am häufigsten wird es nasal genutzt. Manche rauchen es aber auch oder spritzen es i.v., beides fördert verstärkt die Suchtentwicklung und birgt zudem mehr Ansteckungsrisiken im Vergleich zur...

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