Wie sich Nausea und Erbrechen bei Palliativpatienten lindern lassen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Übelkeit und Erbrechen gehören zu den quälendsten Beschwerden in der Palliativmedizin. © fotolia/9nong

Übelkeit und Erbrechen gehören zu den quälendsten Beschwerden in der Palliativmedizin. Ein erfahrener Kollege erläutert, welche Medikamentenkombinationen die Symptome minimieren.

Die 71-jährige Patientin mit metastasiertem Melanom und schon länger bestehender Polymyositis leidet vor allem an Übelkeit und Inappetenz, seltener Erbrechen. Sie nimmt eine Vielzahl an Medikamenten ein, die möglicherweise an den Beschwerden nicht unbeteiligt sind. Dr. Jürgen Herbers, Allgemeinarzt in Pleidelsheim, prüfte die einzelnen Wirkstoffe auf Verzichtbarkeit.

Die spezifische Melanomtherapie (Trametinib, Dabrafenib) darf man nicht absetzen, so der Kollege, sonst würde die Patientin befürchten, der Tod stehe schon vor der Tür. Er beendet dagegen die antirheumatische Behandlung mit Methotrexat. Die Prednisolondosis erhöht er von 5 auf 10 mg/Tag wegen ihrer anti­emetischen Wirkung. ...

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