Wiederauferstehung des Belastungs-EKGs

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: fotolia, Yanlev

Für den Ischämie-Nachweis bei KHK-Verdacht gibt es deutlich bessere Methoden als das Belastungs-EKG. Dennoch kann die Ergometrie das klinische Bild vom Patienten vervollständigen.

Alle Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) brauchen eine medikamentöse Therapie mit ASS und Statinen, um das Ereignisrisiko zu senken. Aber nicht alle brauchen eine invasive Diagnostik und Revaskularisation, wie Professor Dr. Stephan Achenbach, Medizinische Universitätsklinik Erlangen, ausführte. Als erster Schritt muss die „klinische Wahrscheinlichkeit“ einer KHK aufgrund von Symptomatik, Alter und Geschlecht ermittelt werden. Liegt sie unter 15 % (z.B. eine Frau unter 60 Jahren mit atypischer Symptomatik), ist keine weitere Dia­gnostik erforderlich – das Risiko falsch positiver Ergebnisse wäre viel größer als die Wahrscheinlichkeit, wirklich eine KHK zu entdecken.

Koronarstenosen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.