Wille des Herzkranken oft wenig beachtet

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Mit einem implantierten Defibrillator (ICD) möchte man herzkranke Menschen vor dem plötzlichen Tod retten. Welche Rolle spielt dabei der Wille des Patienten?

Die Mortalitätssenkung durch einen implantierten Defibrillator (ICD) ist bei bestimmten Patienten mit Herzinsuffizienz gut belegt und wird auch in den entsprechenden Leitlinien empfohlen. Auf der anderen Seite birgt die Implantation aber auch Risiken, die Schockabgabe kann sehr unangenehm sein und die Lebensqualität vermindern.


Welche Rolle spielt der Patientenwille bei der Entscheidung für die Implantation? Dieser Frage gingen Dr. Tanner J. Caverly und Kollegen von der University of Colorado in Aurora nach. Sie verschickten einen Fragebogen an knapp 10 000 Mitglieder des „American College of Cardiology“– 1210 (12 %) schickten den Bogen ausgefüllt zurück.

Der Arzt weiß, was gut 
für den...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.