Wird das Herzrisiko überschätzt?

Autor: SK

Die Behandlung von Typ-2-Diabetikern mit Rosiglitazon erhöht nicht die kardiovaskuläre Morbidität. Doch die Gefahr einer Herzinsuffizienz und die Knochenbruchraten bei Frauen scheinen zuzunehmen.

In der multizentrischen Open-label-Studie (RECORD*) hat man fast 4500 Typ-2-Diabetiker aufgenommen. Sie waren mit Metformin oder Sulfonylharnstoffen allein nicht optimal eingestellt. Die Teilnehmer erhielten dann zusätzlich entweder Rosiglitazon oder beide Antidiabetika – also Metformin plus Sulfonylharnstoff in Kombination. Als primäre Endpunkte waren Hospitalisierung oder Tod wegen kardiovaskulärer Ereignisse festgelegt. Nach im Mittel 5,5 Jahren hatten unter Rosiglitazon 321 Patienten einen dieser Endpunkte erreicht vs. 323 in der aktiv therapierten Kontrollgruppe. Damit war die „Nichtunterlegenheit“ des sulinsensitizers nachgewiesen. Bei signifikant besserer Blutzucker-einstellung betrug...

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