Wird die Jobmaschine abgewürgt?

Autor: khb

"Die Wahrnehmung unseres Gesundheitssystems nur als Kostenfaktor ist einseitig und übersieht die große Bedeutung, die dieser Bereich für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung hat", hat auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erkannt. Allein die rund 200 000 niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte beschäftigen eine Million Menschen.

Schon heute bieten die niedergelassenen Mediziner mehr Arbeitsplätze als jeder Industriezweig hier zu Lande, stellte Bundesärztekammer-Präsident Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe auf der letzten Medica in Düsseldorf fest. Auch Ulla Schmidt, die sich bisher vor allem als Spar- und Qualitäts-Kommissarin der GKV profilierte, entdeckt neuerdings die gesamtwirtwirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitsbranche, die über 250 Mrd. Euro jährlich umsetzt. Besonders deutlich wurde das bei der Präsentation einer Studie* des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Welche Konsequenzen diese Erkenntnis für die Gesundheitspolitik der Ministerin hat, bleibt aber vorerst im Dunkeln.

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