Worauf kommt es in der Notfallversorgung von Patienten mit Verbrennungen an?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia

Mit schweren Verbrennungen sind Sie als Hausarzt nicht alle Tage konfrontiert und womöglich im Einzelfall entsprechend hilflos. Vieles kann schieflaufen in der Erstversorgung von Patienten, die einen Unfall mit Feuer oder Hitze erlitten haben.

Zuerst gilt es, vor Ort den Schweregrad des Traumas nach Ausmaß und Tiefe der verbrannten Oberfläche zu beurteilen (nach der Neunerregel oder der Handflächenregel). Die Tiefe der Schädigung einzuschätzen, kann bei der Erstversorgung Probleme bereiten, da sie eventuell erst nach Abtragung von Blasen möglich ist, erklärte Dr. Fabian Medved von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen.

Doch betrachten Sie nicht nur das äußere Bild, mahnte der Kollege. Immer muss man eruieren, ob möglicherweise "innere Verbrennungen" wie bei Ingestions- oder Inhalationstraumata (häufig!) bestehen.

Zuerst schwere Begleitverletzungen behandeln!

Eine weitere Fehlerquelle: Bei Verbrennungen steht in...

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