Würdig in die letzte Phase

Autor: AFP

Es soll eine neues Gesetz zur Patientenverfügung geben – doch noch branden verschiedene Vorstellungen gegeneinander: Mehr Selbstbestimmung oder mehr Staatsfürsorge fordern die Parteien unterschiedlicher Couleur. Alles zu theoretisch, urteilt die Deutsche Hospiz-Stiftung – und fordert eine praxisnahe Regelung.

Die Deutsche Hospiz-Stiftung hat eine zügige Entscheidung des Bundestages über ein Gesetz zu Patientenverfügungen gefordert. Angesichts der weiter unklaren Rechtslage dürfe sich der Gesetzgeber "nicht seiner Verantwortung entziehen", mahnte der Stiftungsvorstand Eugen Brysch. Zugleich übte die Patientenorganisation Kritik an den beiden Gesetzentwürfen von Parlamentariern der SPD, Grünen, FDP und Linken sowie einer Mehrheit der Unionsabgeordneten.

Beide Entwürfe versuchten, das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen und die Fürsorgepflicht des Staates auseinander zu dividieren. Ein künftiges Patientenverfügungsgesetz müsse jedoch beiden Aspekten Rechnung tragen.

Der Gruppenantrag von...

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