Zielorientiert und mit enger Kontrolle zur optimalen CED-Therapie

Medizin und Markt Autor: Dr. Elisabeth Nolde

Die Verbindung der Konzepte „Treat-to-Target“ und „Tight Control“ bei der Behandlung von CED gilt als vielversprechend. Die Verbindung der Konzepte „Treat-to-Target“ und „Tight Control“ bei der Behandlung von CED gilt als vielversprechend. © Axel Kock – stock.adobe.com

Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wünschen sich Langzeitperspektiven. Eine Behandlung mit zielorientiertem Ansatz, engmaschiger Überwachung und individueller Optimierung der Therapie scheint dem entgegenzukommen. Darauf weisen die Interimsdaten einer Studie an Patienten mit Morbus Crohn hin.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) verlaufen in Schüben. Es gilt, die Patienten aus diesen Schüben herauszuholen, erinnerte Professor Dr. Raja Atreya, Medizinische Klinik I, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Allerdings sieht man als behandelnder Arzt immer nur die Momentaufnahme. Dabei gehe es in der Behandlung von CED-Patienten nicht nur um das Jetzt, sondern vor allem um den Langzeitverlauf, so der Experte. Letztlich sei das Ziel, zu versuchen, die Progression der Erkrankung zu verhindern.

Dazu gibt es als therapeutisches Konzept einen dualen Behandlungsansatz: „Treat-to-Target“ in Kombination mit „Tight Control“. Dies bedeutet vereinfacht:

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