Zinsniveau und Lebenserwartung machen Versorgungswerken zu schaffen

Autor: Petra Spielberg, Foto: thinkstock

Die Finanzmarktkrisen und die demografischen Veränderungen setzen zwar auch den ärztlichen Versorgungswerken zu. Ärztinnen und Ärzte, die ausreichend vorgesorgt haben, können im Alter dennoch mit einer adäquaten Rente rechnen, meint Professor Dr. Frieder Hessenauer, Vorsitzender der Ständigen Konferenz (StäKo) „Ärztliche Versorgungswerke“ der Bundesärztekammer.

Belastend für die Versorgungswerke sind vor allem das derzeit niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten und die überdurchschnittlich lange Lebenserwartung ihrer Mitglieder. Diese liegt nach berufsständischen Richttafeln statistisch gesehen um vier Jahre über der der Allgemeinbevölkerung.

„Das heißt, dass die ärztlichen Versorgungswerke im Schnitt 48 Monatsrenten mehr zu bezahlen haben als zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung“, erklärt Stefan Strunk, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der berufsständischen Versorgungswerke (ABV). Schwer abzuschätzen sei hingegen, welche langfristigen Folgen eine fortgesetzte Niedrigzinsphase haben werde.

Zwar geht auch die ABV davon aus, dass die Ren...

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