Akutes Koronarsyndrom: Perkutane Koronarangioplastie auch für 90-Jährige von Vorteil

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Ein STEMI-Patient sollte binnen zwei Stunden auf diesem Tisch liegen, ein NSTEMI­ hat bis zu 24 Stunden Zeit. © iStock/Nirian

Ein akutes Koronarsyndrom wird bei einem alten­, aber sonst fitten Patienten vorzugsweise interventio­nell behandelt – mit anschließender Antikoagulation. Nur die Komorbiditäten und das Blutungsrisiko sollte man im Auge behalten.

Der alte Patient mit akutem Koronarsyndrom (ACS) ist auf dem Vormarsch. Bereits jetzt sind etwa 40 % aller ACS-Patienten über 75, schreiben Dr. Luise Gaede, Universität Erlangen, und Professor Dr. Helge Möllmann, St.-Johannes-Hospital, Dortmund. Diagnostik und Therapie in dieser Altersgruppe erfordern einiges an Fingerspitzengefühl, dennoch gelten auch für sie eindeutige Leitlinienempfehlungen, betonen die Kardiologen.

Häufig präsentieren sich ältere Patienten mit atypischen Symptomen wie z.B. Dyspnoe, Synkopen oder einfach nur Übelkeit und Erbrechen. Aufgrund des fehlenden klassischen ACS-Leitsymptoms Brustschmerz verzögert sich die Diagnosestellung bei dieser Konstellation signifikant....

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