Allgemeinmediziner brauchen Nachhilfe in Sachen Geschlechtskrankheiten

Autor: Maria Weiß

Ein im Randbereich verhärteter Ulkus – hier auf der Penis­unterseite – ist charakteristisch für eine Syphilis im Primärstadium. © wikipedia.org/Pygmalion, CC BY-SA 3.0

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) nehmen auch in Deutschland zu. Wie sind Hausärzte als erste Ansprechpartner hierzulande auf dieses Problem vorbereitet und wie steht es mit Präven­tionsberatung und Diagnostik?

Chlamydien-Infektionen, Syphilis oder Gonorrhö – für all diese Erkrankungen werden in Deutschland steigende Inzidenzzahlen gemeldet. Nur die Zahl an HIV-Infektionen ist seit 2005 weitgehend stabil – allerdings mit 3200 neuen Fällen allein im Jahr 2014 immer noch relativ hoch.

Das Ausmaß des Nichtwissens in der Bevölkerung ist groß

Betroffen sind meist junge Erwachsene – und vor allem bei Syphilis und HIV überwiegend Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben. Hinzu kommt wahrscheinlich eine hohe Dunkelziffer nicht diagnostizierter Erkrankungen, schreibt Dr. Karen Voigt von der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gus­tav Carus der TU Dresden. Gerade diese Fälle bergen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.