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Antiemetikum hemmt die Selbsterneuerung von CML-Stammzellen

Autor: Josef Gulden

Mit dem Antiemetikum wird die CML an der Wurzel, sprich an den Stammzellen gepackt. Mit dem Antiemetikum wird die CML an der Wurzel, sprich an den Stammzellen gepackt. © iStock/jarun011

Gegen BCR-ABL* gerichtete Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) erreichen oft bei chronisch myeloischer Leuk­ämie (CML) tiefe molekulare Remissionen. Häufig kommt es aber nach dem Absetzen zu Rezidiven, die durch resistente leukämische Stammzellen (LSZ) verursacht werden. Zu deren molekularen Eigenschaften und zu möglichen therapeutischen Strategien legten Hämatologen um Professor Dr. Carsten Riether, Universität Bern, neue Daten vor.

CD93-Domäne als neuer Therapieansatz

Die Kollegen entdeckten mit CD93 offenbar eine Achillesferse der LSZ. Die intrazelluläre Domäne des Transmembran-Proteins kann unabhängig, ob extrazelluläre Liganden binden oder nicht, ein Gentrans­kriptions-Programm in Gang setzen – mithilfe des Transkriptionsregulators SCYL1**. Blockierten die Forscher diese Signalübertragung durch genetische Manipulation, so unterdrückte das die Vermehrung der LSZ und den Progress im Tiermodell. Diese in der Maus gefundenen Mechanismen ließen sich weitgehend auf humane leukämische Stamm- und Vorläuferzellen übertragen.

Im Tiermodell verlängerte Antiemetikum das Leben

In einem weiteren Experiment untersuchten die...

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