Ausdauersport kann die Verdauungsorgane ganz schön ins Stolpern bringen

Autor: Michael Brendler

Beim Marathon können Magen-Darm-Probleme so einige Plätze kosten. © iStock.com/bytepark

Herz, Muskulatur und Gelenke stehen in der Sportmedizin meist im Vordergrund. Dabei wird oft vergessen, dass sich die Anstrengung auch auf den Gastrointestinaltrakt auswirkt. Sodbrennen, Übelkeit und Bauchkrämpfe vermiesen Profi- und Hobbyathleten immer wieder ihre Erfolge.

Derek Clayton bezahlte 1967 seinen Rekordmarathon im Ziel mit blutigem Erbrechen und Teerstühlen. Und der Franzose Yohann Diniz, Favorit des 50-Kilometer-Gehens bei den olympischen Spielen in Rio 2016, landete aufgrund von Magenkrämpfen und blutigem Stuhl nur auf Platz 8. Ihre Leiden sind nicht ungewöhnlich. Bis zu 90 % der Elite-Ausdauersportler, schreiben Dr. Dominic Staudenmann­ aus der Gastroenterologie des Kantonsspitals in Luzern und Kollegen, leiden unter gastrointestinalen Beschwerden. Je länger die zurückgelegte Distanz, desto häufiger die Schwierigkeiten. Oft trifft es deshalb Läufer, Radfahrer und andere Ausdauersportler. Doch auch Teamsportler und Gewichtheber leiden potenziell...

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