Basalzellkarzinom: Der häufigste Krebs in Mitteleuropa

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Die ulzeronodulären Formen (rechts) machen 60–80 % aller Basalzellkarzinome aus. Gut zu erkennen sind die Teleangiektasien, der perlmuttartige Glanz und die zentrale Ulzeration. Der Tumor kann aber auch eher flächig daherkommen (links). © wikimedia/Klaus D. Peter, Gummersbach, Germany, wikimedia/Bin im Garten

Nur ein winziges Knötchen? Vorsicht, das Basalzellkarzinom dringt in der Tiefe mitunter weiter vor als von außen vermutet. Es kann Knochen arrodieren, Nasen zerfressen und selten sogar metastasieren. Schätzungsweise entwickelt jeder Zehnte im Laufe seines Lebens den Tumor.

Basalzellkarzinome bilden sich nur in Hautarealen mit Haarfollikeln, entsprechend ist eine primäre Manifestation an Schleimhäuten oder Hand- und Fußsohlen nicht möglich. Schon heute gilt der Tumor als häufigste maligne Neo­plasie in Mitteleuropa und seine Inzidenz steigt weiter an. Er wächst meist lokal infiltrierend oder destruierend, metastasiert aber nur sehr selten (geschätzte Inzidenz 0,0028–0,55 %), heißt es in der Leitlinie „Basalkarzinom der Haut“, die im Auftrag von ADO* und DDG** neu überarbeitet wurde.

Zu den Risikofaktoren zählen vor allem eine intensive UV-Belastung (auch intermittierend) sowie eine genetische Disposition, z.B. heller Hauttyp, männliches Geschlecht. Wenn...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.