BCL2-Hemmer überzeugt beim multiplen Myelom nur auf den ersten Blick

Autor: Friederike Klein

In vitro konnte Venetoclax die Myelomzellen zerstören. © David A Litman – stock.adobe.com

Das multiple Myelom ist noch immer unheilbar. Einige neue Therapien sollen die Krankheitsbiologie daher zielgerichteter als bisher beeinflussen. Mit Venetoclax ist der Ansatz aber fürs Erste schiefgegangen.

Venetoclax ist ein selektiver Inhibitor des Proteins BCL2, das den programmierten Zelltod verhindert. In vitro induzierte der Wirkstoff die Apoptose von Myelomzelllinien und -zellen von Patienten. Als Monotherapie wurde eine Effektivität des Hemmers bei Vorliegen einer t(11;14)-Translokation festgestellt. In Kombination mit Bortezomib und Dexamethason (Bd) konnte diese auch bei einer breiteren Patientenpopulation mit nicht-refraktärem multiplen Myelom nach bis zu drei Vortherapien beobachtet werden, berichtete Dr. Shaji K. Kumar von der Mayo Clinic in Rochester.

Etwa jeder fünfte Patient war MRD-negativ

In der Phase-III-Studie BELLINI verglich man daher randomisiert die Kombination von...

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