Bei Epilepsie Folsäure supplementieren?

Autor: Maria Weiß, Foto: fotolia, zylox

Sollen alle Epileptikerinnen im gebärfähigen Alter Folsäure zusätzlich zu ihrer antiepileptischen Medikation erhalten – unabhängig von Verhütung und aktuellem Kinderwunsch?

Unabhängig von einer Epilepsie senkt die Supplementation von Folsäure in der Frühschwangerschaft das Risiko für Neuralrohrdefekte um 20 bis 60 %. Dabei muss man sehr früh einsetzen, weil der Schluss des Neuralrohrs schon 28 Tage nach der Konzeption stattfindet. Zu diesem Zeitpunkt wissen viele Frauen noch gar nichts von ihrer Schwangerschaft und 50 % aller Schwangerschaften sind ungeplant, verdeutlichte Professor Dr. Bettina Schmitz von der Klinik für Neurologie am Vivantes Humboldt-Klinikum Berlin.


Weniger als 20 % aller Frauen zwischen 15 und 35 Jahren führen eine entsprechende Folsäureprophylaxe durch und auch bei den Patientinnen mit Epilepsie sind es nur 50 %. Diese Gruppe ist aber...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.