Bei hohem HIV-Infektionsrisiko am selben Tag mit der Postexpositionsprophylaxe starten

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Hat das Kondom versagt, nicht lang warten und schnellstmöglich mit der HIV-Prophylaxe beginnen. © iStock.com/vally_home

Ob nach Kondomriss oder Verletzung im OP – mit der HIV-Postexpositionsprophylaxe lässt sich eine Infektion verhindern. Die Medikation sollte aber nicht kopflos nach jedem „Unfall“ eingenommen werden.

Die postexpositionelle Prophylaxe (PEP) einer HIV-Infektion gilt als hochwirksam und darf deshalb in keinem ärztlichen Aufklärungsgespräch bei HIV-positiven Menschen fehlen. Denn nur wer informiert ist, kann nach potenzieller Exposition den Sexualpartner oder medizinisches Personal auf diese Möglichkeit hinweisen. Auch im Rahmen der Infektionsprävention in der Bevölkerung sowie in der Aus- und Weiterbildung bei Gesundheitsberufen sollte die PEP Thema sein, um beispielsweise HIV-Infektionen infolge von Arbeitsunfällen zu vermeiden.

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