Bei intestinalen Ischämien zählt jede Minute

Autor: Kathrin Strobel

Sind keine schwarzen, nekrotischen Areale vorhanden, ist eine ischämische Colitis noch reversibel. © Albertinen-Krankenhaus Hamburg/endoskopiebilder.de

Akute mesenteriale Minderdurchblutungen führen noch immer häufig zum Tod, weil sie zu spät erkannt und behandelt werden.

Intestinale Durchblutungsstörungen lassen sich in zwei große Gruppen einteilen: mesenteriale Ischämie und ischämische Colitis. Die mesenteriale Ischämie kann venös oder arteriell bedingt sein, die arterielle Form akut oder chronisch (Angina abdominalis) verlaufen. Beim akuten Geschehen unterscheidet man wiederum die nicht-okklusive von der okklusiven mesenterialen Ischämie (Embolie oder Thrombose).

Die Hauptschwierigkeiten bei akuten intestinalen Durchblutungsstörungen sind die rechtzeitige Diagnose und die schnelle Intervention, erklärte Professor Dr. Guntram Lock von der Klinik für Innere Medizin am Albertinenkrankenhaus Hamburg. Analog zum beim Schlaganfall geläufigen „Time is Brain“...

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