Bei welchen Grippepatienten sollte die Therapie direkt beginnen?

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Neuraminidasehemmer verhindern die Freisetzung von Viren aus infizierten Zellen. Neuraminidasehemmer verhindern die Freisetzung von Viren aus infizierten Zellen. © Reine – stock.adobe.com

Besteht der Verdacht auf eine Influenza-Infektion, sollte man in einigen Fällen eine antivirale Therapie starten, obwohl der Nachweis noch nicht vorliegt. Das gilt unter anderem bei Diabetes und starkem Übergewicht.

Internationale sowie nationale Fachgesellschaften empfehlen eine antivirale Therapie der Influenza in folgenden Fällen:

  • Risikopatienten (s. Kasten)
  • komplizierte oder schwer verlaufende Influenza
  • Patienten, die aufgrund der Infektion stationär aufgenommen werden

Je früher in solchen Fällen die medikamentöse Therapie einsetzt, umso besser. Ein Behandlungsbeginn innerhalb von 48 Stunden nach Einsetzen der Symptome wirkt sich sowohl günstig auf die Krankheitsdauer als auch auf mögliche Komplikationen (z.B. Pneumonien) aus, schreiben Christina Malainou und Professor Dr. Susanne Herold von der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Gießen.

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