Beim Herpes Zoster im Kopfbereich auf folgenschwere Komplikationen achten

Autor: Dr. Alexandra Juchems

Zoster maxillaris, der zu einer schweren Impetiginisierung plus Ulzeration am Unterlid führte; s. dazu auch Abb. rechts unten. © Kaden Verlag Heidelberg

Obwohl ein Großteil der Bevölkerung Antikörper gegen das Varizella-zoster-Virus (VZV) hat, bricht später oft eine Gürtelrose aus. Im Kopfbereich kann diese besonders gefährlich werden. Umso wichtiger ist deshalb ein schnelles, interdisziplinäres Handeln.

In Deutschland gibt es jährlich ungefähr 350 000 bis 400 000 Fälle von Herpes zoster, schreiben Dr. Jens Heichel von der Klinik für Augenheilkunde der Universität Halle-Wittenberg und Kollegen. Nach der exogenen Erstinfektion mit VZV persistiert das Virus in den sensorischen neuronalen kranialen oder spinalen Ganglien. Bei jedem fünften Betroffenen kommt es später irgendwann einmal zur Reaktivierung des Virus in Form einer Gürtelrose.

Da der Hauptrisikofaktor dabei das Alter ist (Immunseneszenz), steigt die Inzidenz weltweit. Malignome, Autoimmunerkrankungen, Chemotherapien und Depressionen schwächen ebenfalls das Immunsys­tem und stellen damit weitere Risikofaktoren für den Herpes zoster...

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