Beim Oxytocin kommt es auf den Applikationsweg an

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Bisher wird Oxytocin als Nasenspray verabreicht. Bisher wird Oxytocin als Nasenspray verabreicht. © Foto: janvier – stock.adobe.com

Synthetisches Oxytocin soll die Menschen empathischer machen, heißt es. Und tatsächlich verändert es die Aktivität der Amygdala. Entscheidend ist dabei, wie das Kuschelhormon in den Körper gelangt.

Oxytocin beeinflusst über ein zentrales System Sozialkontakte, Schmerzverarbeitung und Angstempfinden. Die exogene Zufuhr des sogenannten Kuschelhormons bietet möglicherweise einen Ansatz in der unterstützenden Behandlung von Autismus, Schizophrenie, Depression und anderen psychiatrischen Erkrankungen.

Genaue Wirkweise ist bislang unbekannt

Eingesetzt wird synthetisches Oxytocin, in der Regel appliziert als Nasenspray. Wie das Peptid den Weg ins Gehirn findet und seine Wirkung entfaltet, ist bisher nicht verstanden. Womöglich gelangt es auf direktem Weg von der Nasenschleimhaut an die zentralen Schaltstellen, entweder über axonale Transportwege oder über die zerebrospinale Flüssigkeit. ...

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