Commotio hinterlässt doch kognitive Folgen

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Bleibende neurologische Defizite werden mit der Gehirnerschütterung zwar nicht assoziiert. Dennoch gilt die Commotio als unabhängiger Risikofaktor für eine Altersdemenz. Hat man bisher vielleicht etwas übersehen?

Kollegen der Neurologischen Klinik der Charité in Berlin untersuchten 21 im Mittel 25-jährige Probanden mit mindestens zwei Gehirnerschütterungen in der Anamnese. Zunächst erfolgte ein MRT zum Ausschluss manifester zerebraler Läsionen, es folgten umfangreiche neuropsychologische Tests. Verglichen wurden die Ergebnisse mit denen von 23 altersentsprechenden Kontrollpersonen ohne Schädeltrauma in der Vorgeschichte. Zusätzlich wurde die motorische Lernfähigkeit getestet.

Gehirn vergisst kein Schädeltrauma

Im Regensburger Wortflüssigkeitstest schnitten die Commotiopatienten signifikant schlechter ab, wobei die Wortflüssigkeit negativ mit der Anzahl der Gehirnerschütterungen korrelierte. Im...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.