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Multiples Myelom Wie es um die MRD-Aussagekraft jenseits der Prognose steht

ASCO 2022 Autor: Dr. Miriam Sonnet

Wie soll die Behandlung weitergehen? Bei der Entscheidung könnte die MRD richtungsweisend sein. Wie soll die Behandlung weitergehen? Bei der Entscheidung könnte die MRD richtungsweisend sein. © iStock/Nuthawut-Somsuk

Während der prognostische Wert der minimalen Resterkrankung beim Multiplen Myelom mittlerweile in zahlreichen Studien belegt wurde, bleiben weitere Fragen offen. Zum Beispiel, ob sie auch genutzt werden kann, um Entscheidungen über die Fortführung einer Behandlung zu treffen.

Dass die minimale Resterkrankung (MRD) für Personen mit Multiplem Myelom von prognostischer Bedeutung ist, wurde in zahlreichen Publikationen demonstriert. Prof. Dr. Ajay K. Nooka, Winship Cancer Institute of Emory University, Georgia, präsentierte eine Metaanalyse, in der die Autor:innen progressionsfreies- und Gesamtüberleben in Bezug zur MRD setzten.1

MRD-negative Teilnehmende – egal mit welchem Grenzwert – hatten im Vergleich zu positiven Erkrankten mit rezidivierten/refraktären Myelomen ein um 67 % geringeres Risiko für Progression oder Tod. Gleiches galt für das OS mit einer Hazard Ratio von 0,28.

Zahlreiche beispielhafte Studien  

Auch in einer aktuellen Analyse von vier…

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