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Dem Morbus Whipple auf der Spur – ein Fallbericht

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Mittels PAS-Reaktion lassen sich in der Lamina propria von Patienten mit M. Whipple schaumzellige Makrophagen nachweisen. Mittels PAS-Reaktion lassen sich in der Lamina propria von Patienten mit M. Whipple schaumzellige Makrophagen nachweisen. © wikimedia/Ed Uthman

Häufige extratestinale Manifestationen des Morbus Whipple sind Arthralgien – weshalb die Betroffenen oft beim Rheumatologen landen. Es kann Jahre dauern, bis die potenziell tödliche Infektion erkannt und adäquat mit Antibiotika behandelt wird.

Jahrelang war ein 67-Jähriger irrtümlich auf Psoriasisarthritis behandelt worden. Als er sich schließlich im Krankenhaus vorstellte, litt er seit drei Wochen an Bauchschmerzen, morgendlicher wässriger Diarrhö und zunehmender Kraftlosigkeit. Zudem hatte er deutlich an Gewicht verloren.

Typisch ist die Kombi aus Gelenk- und Bauchschmerzen

Weder in der körperlichen Untersuchung noch in der mikrobiologischen Analyse der Fäzes fand sich ein Hinweis auf eine Infektion. Allerdings war das CRP mit 1070 mg/l massiv erhöht. Die endoskopische Diagnostik ergab ein verplumptes Zottenrelief im Duodenum und eine Lymphangiektasie – typische Befunde beim Morbus Whipple, wie Dr. Victor Keim vom…

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