Depressionstherapie passend zu Begleiterkrankungen wählen

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Dr. Anne Benckendorff

Nebeneffekte von Medikamenten können therapeutisch genutzt werden. © iStock/sdominick

Medikamente zur Therapie der Depression sollten differenziert nach Effektivität aber auch nach Komorbidität und Komedikation des jeweiligen Patienten eingesetzt werden. Wie sind die verschiedenen Wirkstoffe im Hinblick darauf einzuordnen?

Bei der Wahl der Medikamente gegen Depressionen achte er auf die Wirksamkeit, aber immer auch auf mögliche Nebeneffekte, sagte der Psychiater und Psychotherapeut Professor Dr. Kai G. Kahl von der Medizinischen Hochschule Hannover. Dies gilt vor allem, wenn die Therapie eventuell längerfristig erfolgen muss. Sein drittes Kriterium ist das Interaktionsprofil. Das gilt gerade für Patienten mit Begleiterkrankungen. In einem aktuellen Vergleich verschiedener Antidepressiva haben sich z.B. Agomelatin und Milnacipran als gut wirksam und verträglich erwiesen.

Zusätzliche Wirkungen und Nebeneffekte nutzen

Außerdem regte Prof. Kahl an, zusätzliche Wirkungen bzw. Nebeneffekte einzelner Substanzen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.