Der will doch nur spielen - Rasches Handeln entscheidet bei Bisswunden oft über Leben und Tod

Autor: Dr. Andrea Wülker

Kleine Kinder sind durch Bisse besonders gefährdet. © Handrick W et al. internistische praxis 2017; 58: 65-74, © Mediengruppe Oberfanken – Fachverlage GmbH & Co. KG, Kulmbach

Bissverletzungen durch Haustiere werden oft unterschätzt und zu spät beim Arzt vorgestellt. Am häufigsten schnappen Hunde zu. Und ihre Opfer sind meist (Klein-)Kinder. Neben dem Schrecken führen Tierbisse auch zu Schmerzen, Infektionen und manchmal zu Gewebsdefekten – schlimmstenfalls im Gesicht.

Von 100 Bissverletzungen durch Haustiere sind 80 bis 90 durch Hunde verursacht und fünf bis 15 durch Katzen, schreiben Professor Dr. Werner Handrick vom Institut für Medizinische Diagnostik, Frankfurt/Oder, und Kollegen. Meist handelt es sich bei dem Übeltäter um den Familienhund oder um ein Tier aus dem Bekanntenkreis des Opfers. Bissverletzungen finden sich bei älteren Kindern und Erwachsenen meist an den Händen oder Armen, bei kleineren Kindern überwiegend an Gesicht, Kopf oder Hals.

Das Gebiss des Hundes hinterlässt dabei Kratzer, Quetschwunden, Ablederungen oder Lazerationen mit Substanzdefekten. Zu den möglichen Komplikationen zählen Verletzungen von Nerven, Gefäßen, Sehnen und...

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